Chirotherapie


Mit sensiblen Händen Funktionsstörungen der Wirbelsäule und Gelenke behandeln. Aber Chirotherapie ist mehr!


Schon in den alten Hochkulturen sowie bei zahlreichen Naturvölkern wußte man, wie man durch gezielte Handgriffe am Bewegungsapparat Beschwerden rasch beseitigen kann. Bei uns breitete sich die Chirotherapie nach dem zweiten Weltkrieg erneut aus und wurde auf ein wissenschaftliches Fundament gestellt.


Die Wirbelsäule ist nicht nur das zentrale Halteorgan des Menschen, sondern in ihr verlaufen auch die wichtigsten Nervenbahnen des Körpers. Auch verlaufen hier wichtige Meridiane, welche die Lebenskraft („Chi“) transportieren. Nur wenn sich die einzelnen Wirbel in einer harmonischen Stellung zueinander befinden, können Nerven und Muskeln ihre Aufgaben ungestört verrichten und die Lebensenergie kann frei fließen. Sind einzelne Wirbel gegeneinander verschoben -wir sprechen dann von „Blockierungen“ - kommt es zu den vielfältigsten Beschwerden. Diese können von einem unangenehmen “Ziehen” über allgemeines Unwohlsein und schnelle Erschöpfung bis zu heftigen örtlichen Schmerzen und komplexen Beschwerden in ganz anderen Körperteilen führen. Beispielsweise besserten sich hartnäckige Beschwerden im Bereich der Achillessehne, des Mittelfußes, sog. Fersensporne, Schulterschmerzen oder Tennisellenbogen nach chirotherapeutischer Behandlung an der Wirbelsäule. Siehe Auswirkung von Wirbelsäulenverschiebungen. Ich habe den Eindruck, dass bestehende Blockierungen nicht nur die Wirbel, sondern auch die Selbstheilungskräfte des Körpers blockieren. Erst wenn die Blockierungen gelöst sind, können die körpereigenen Heilungsprozesse einsetzen. Allerdings ist es dazu nötig, die ganze Wirbelsäule zu behandeln und wirklich alle Blockierungen zu lösen. Leider wird oft nur der Teil behandelt, der schmerzt.


Diese chirotherapeutische Manipulation erfordert eine sehr sorgfältige Untersuchung der ganzen Wirbelsäule, um wirklich gezielt durchgeführt werden zu können. Nur durch eine profunde Ausbildung und durch ständiges Üben kann man die notwendige Sicherheit erlangen, um dem Patienten nicht mehr zu schaden als zu helfen.


Nebenwirkungen und Gefahren:

Bei richtiger Technik und Ausschluß von Kontraindikationen durch eine sorgfältige Untersuchung ist die Behandlung praktisch frei von unerwünschten Nebenwirkungen. In manchen Fällen tritt an den folgenden ein bis zwei Tagen ein muskelkater-artiges Gefühl am Rücken auf. Dies wird auf eine vermehrte Durchblutung der Rückenmuskulatur und die Ausscheidung von Stoffwechsel-Schlacken im Gewebe zurückgeführt.


Bei bestimmten Griffen an der Halswirbelsäule können in sehr seltenen Fällen
(1:400 000 bis 1:2 Millionen) Hirndurchblutungsstörungen auftreten. Um dies zu vermeiden, verzichte ich auf gefährdende Griffe.


Das immer wieder behauptete „Ausleiern“ von Bändern und Sehnen nach wiederholter Behandlung gehört nachgewiesenermaßen in den Bereich der Fabeln. Auch durch hartnäckiges Wiederholen wird sie nicht wahrer und gleicht der Sache mit dem hohen Eisengehalt von Spinat... Wer sowas behauptet, zeigt, daß er nicht viel von der Sache versteht.


Chirotherapeutische Manipulationen dürfen in Deutschland nur von approbierten, speziell ausgebildeten und geprüften (!) Ärzten durchgeführt werden.


Siehe auch Osteopathie




Praxis Dr. Karutz Orthopädische Privatpraxis

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