Osteopathie


Die „sanftere“ Chirotherapie?


Die Osteopathie gehört wie auch die Chirotherapie sowie die Chriopraktik zu den Manuellen Therapien. Allen gemeinsam ist, dass Funktionsstörungen der Gelenke und der Wirbelsäule mit der Hand (Manus = Hand) behandelt werden.


Im Verlauf meiner osteopathischen Weiterbildung hatte ich den Eindruck, daß in der Osteopathie ein noch größerer Wert auf eine sehr subtile Untersuchung gelegt wird. In dieser Hinsicht habe ich ihr viel zu verdanken.


Weit verbreitet ist die Meinung, daß Osteopathie im Gegensatz zu Chriopraktik und Chirotherapie „sanft“ sei. Das ist generell nicht richtig. Beide Schulen verfügen über ein Repertoire von „sanften“ Griffen sowie von Griffen mit Impuls. Wahr ist aber, dass in der Osteopathie den „sanften“ Griffen oft der Vorzug gegeben wird.


Wenn möglich, verwende ich osteopathische Griffe, besonders an der Halswirbel-säule. Besonders bei länger bestehenden Blockierungen erfordert das aber oft deutlich mehr Sitzungen als bei den Griffen mit Impuls. Das kostet Zeit und Geld, welche nicht jeder aufzubringen bereit ist. Zuweilen kommen auch Patienten in die Sprechstunde, bei denen vorangegangene osteopathische Behandlungen oder Behandlungen mit der Dorn-Methode nicht den gewünschten Effekt hatten. Dann kann man mit den Impuls-Griffen oft doch noch eine Lösung der Blockierungen erreichen.


Ein wesentlicher Unterschied von der Osteopathie zur Chirotherapie besteht allerdings: Osteopathie ist in Deutschland kein geschützer Begriff. Es kann also jeder behaupten, Osteopathie zu machen.


Chirotherapeutische Manipulationen dürfen dem gegenüber in Deutschland nur von approbierten, speziell ausgebildeten und geprüften (!) Ärzten durchgeführt werden.




Praxis Dr. Karutz Orthopädische Privatpraxis

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