Sportmedizin


Ein weites Gebiet, welches von Verletzungen bis zu (mehr oder
weniger legaler) Leistungssteigerung reicht!


Wenn Sie sich eine akute Verletzung zugezogen haben, wenden Sie sich bitte an einen Orthopäden, Chirurgen oder an die Krankenhaus-Ambulanz am Ort. Hier ist eine technische Diagnostik mit Röntgen, Sonographie, Kernspin oder sogar Arthroskopie sinnvoll, notwendig und oft unumgänglich. Auch ist unter Umständen eine schulmedizinische Therapie mit Gips, Naht oder sonstigen chirurgischen Interventionen notwendig. Beides - apparative Diagnostik und entsprechende Therapie -  kann ich nicht oder nur in stark eingeschränktem Umfang anbieten.


Oft leiden Sportler jedoch auch unter hartnäckigen chronischen Beschwerden. Röntgen oder Kernspin haben keinen wirklich krankhaften Befund ergeben. Ruhigstellung, Schmerzmittel, Einlagen, Kortison-Injektionen oder Elektrotherapie haben allenfalls vorübergehende Linderung erbracht. Manchmal haben die Patienten auch den Rat bekommen, dann halt ihren geliebten Sport aufzugeben. Kann man da wirklich nichts mehr machen? - Nicht unbedingt!


Nach meiner Beobachtung sind viele chronische Überlastungsbeschwerden durch eine einseitige Belastung entstanden. Diese wiederum kann seine Ursache in Asymetrien aufgrund von Wirbel- oder Beckenblockierungen haben. Bei einer Becken- oder Ileosakralgelenk-Blockierung z.B. kommt es zu einer leicht erhöhten Belastung des einen Beines. Im normalen Alltag kann der Körper das gut kompensieren. Wenn dann jedoch eine größere sportliche Belastung kommt, werden die Strukturen des betroffenen Beines übermäßig belastet. Dann kann es z.B. zu Reizungen des Kapsel-Bandapparates des Kniegelenkes, zu Achillesehenen-Reizungen oder zu Reizungen der Sehnenplatte an der Fußsohle kommen. Kortison-Injektionen helfen in so einem Fall zwar, aber da die Ursache nicht beseitigt ist, eben nur vorübergehend. Ist die Wirkung des Kortisons abgeklungen, kommen die Beschwerden oft wieder.


Gleiche ich aber durch eine Behandlung der Wirbelsäule oder des Beckens die Asymetrie aus, wird z.B. im obigen Fall die Belastung wieder gleichmäßig auf beide Beine verteilt. Nun können die Selbstheilungskräfte das Problem aktiv angehen. Zusätzlich kann man die Selbstheilungskräfte durch homöopathische Medikamente lenken und unterstützen. Manchmal macht es auch durchaus Sinn, dem Körper durch eine Kortison-Injektion oder eine kurzfristige Ruhigstellung eine „Verschnaufpause“ zu geben, in der er dann das Problem beheben kann. Gute Erfahrungen habe ich auch mit der ergänzenden Anwendung von sog. „Kinesio-“, „Dolo-“ oder „Medi-“Tapes gemacht. Das sind diese oft knallbunten, elastischen Tapes, die in besonderer Weise aufgeklebt werden.


Damit es gar nicht erst zu Überlastungsbeschwerden kommt, sollte von Zeit zu Zeit die Körperstatik kontrolliert werden. Durch die Anwendung diverser Öle und Salben der Firma Wala vor und nach Wettkämpfen können das Risiko von Überlastungs-beschwerden gesenkt und die Regeneration beschleunigt werden.





Praxis Dr. Karutz Orthopädische Privatpraxis

Start  I  Praxis  I  Spektrum  I  Anfahrt  I  Service  I  Impressum